Siebträgermaschinen – nur für den professionellen Einsatz?

 

Diese Geräte hat jeder schon einmal in einem Café gesehen, aber eigentlich spricht nichts gegen den Einsatz in den eigenen vier Wänden. Ob sich das lohnt, zeigt ein Blick auf die Vorteile.

 

Vorteile der Siebträgermaschinen

 

Bei einer solchen Maschine wird Kaffeepulver mit einem sogenannten Siebträger an der Maschine befestigt. Nach dem Einschalten des Geräts wird der Kaffee dann mit einem sehr hohen Druck durch das Pulver gepresst – es entsteht ein Kaffee, der nur kurze Zeit mit dem Pulver selbst in Kontakt kommt und Bitterstoffe somit größtenteils außen vor lässt. Das machen zwar auch Vollautomaten, aber die Siebträgermaschinen bekommen das noch einmal eine Spur besser hin. Es handelt sich bei guten Maschinen also um einen sehr aromatischen und, bei einem entsprechend hochwertigen Kaffeepulver, leckeren Kaffee.

 

Nachteile der Siebträgermaschinen

 

Bei der Arbeit sind sie relativ laut, außerdem müssen der Siebträger und auch die Maschine regelmäßig gereinigt werden. Weiterhin sind Siebträgermaschinen einfach teuer – wer nicht regelmäßig und viel Kaffee trinkt, wird wahrscheinlich auch mit einem Kaffeevollautomaten glücklich. Für viele Anwender dürfte außerdem der Platz ein Problem sein, denn Siebträgermaschinen verfügen doch meist über sehr ausufernde Dimensionen.

 

Welche Kaffeemaschinen sind für welchen Einsatzzweck geeignet?

 

Für den ultimativen Genuss sollte es eine hochwertige Siebträgermaschine sein. Siebträger liefern 100prozentigen Kaffeegenuss  wenn der Bediener weiß was er tut. Weiß er es nicht können die Ergebnisse auch schnell sehr schlecht sein. Mit Siebträgermaschinen muss man sich beschäftigen, dann erhält man hervorragenden Kaffee.

 

Gute Vollautomaten schaffen vielleicht 90 % Kaffeegenuss im Vergleich zum Siebträger. Dafür muss man außer Knopf drücken nicht viel machen. Bohnen und Wasser nachfüllen, den Tresterbehälter ausleeren und gelegentlich das Reinigungs- und Entkaltkungsprogramm starten.

 

„Die beste Kaffeemaschine“ gibt es also nicht. Es kommt zu sehr auf den jeweiligen Anwendungszweck an.